Langensendelbach im Wandel der Zeit

Frau Kaiser, die sonst bei uns an der Schule Religion unterrichtet und in Langensendelbach aufgewachsen ist und seit über 50 Jahren hier lebt, zeigte der Klasse 4a im Rahmen des HSU-Unterrichts die uns noch unbekannten Winkel von Langensendelbach.

Als erstes führte sie uns zum Heiligen St. Nepomuk, dem Schutzpatron der Brücken. Die Statue steht neben dem Schlangenbach. Hier erklärte Frau Kaiser uns, dass Langensendelbach an dieser Stelle beim Bach erbaut wurde, weil es früher wichtig war, dass die Menschen Wasser hatten.

Nun gingen wir ein Stück am Bach entlang, der teils auch unterirdisch verläuft, damit wir sehen konnten, dass er tatsächlich aussieht wie eine Schlange.

Bald kamen wir an der früheren Markthalle vorbei, an der früher Bulldog an Bulldog stand, weil Langensendelbach ein großes Obstanbaugebiet war. Gegenüber steht die Kardelhalle, in der die Weber-Karden oder in Langensendelbach Kardeln genannt, gesammelt wurden, die dann weiter nach Dresden verkauft wurden, um dort zur Stoffbearbeitung eingesetzt zu werden.

Dann ging es am alten Milchhäuschen und am Dorfplatz vorbei, weiter vorbei am ältesten Haus Langensendelbachs, bis wir wieder zur Kirche kamen.

Frau Kaiser zeigte uns die alten Mauern der früheren Kirchenburg und schließlich durften wir noch den Kirchturm besteigen.

Herzlichen Dank an Frau Kaiser für die tolle Führung!

 

Von Paul, Klasse 4a und Frau Dehler

               

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